Nachwuchs aus der Jungen Gemeinde

Auch an den jeweiligen Jahresthemen des Bundesverbandes beteiligt man sich in Belm. Neben einem Bus-Stopp an der St. Dionysiuskirche stellte die KAB zur „Gut-Wirtschaften“-Kampagne ein Haltestelleschild auf. Statt Fahrplan platzierte man beispielsweise den Appell, sich gegenüber Zugezogenen gastfreundlich zu zeigen und ihnen bei der Integration zu helfen. Ob solche Forderungen auch Resonanz finden, weiß Rafael Spellmeyer nicht. „Wichtig ist aber, öffentlich ein Zeichen zu setzen.“

Neben dem Mitmischen in sozialen und gesellschaftspolitischen Fragen, ist die Belmer KAB auch vor Ort aktiv. Beim Ferienspaß der politischen Gemeinde bietet man eine Aktion an, ebenso finden in der Reihe „KAB for Kids“ Spielangebote statt. Für die Kirchengemeinde stellen die KAB-Mitglieder einmal jährlich einen Familiensonntag auf die Beine.

Bei allem Tun für andere vergessen die KAB-Mitglieder in Belm aber nicht das soziale Miteinander. Spaß haben und feiern nennt Spellmeyer als dritte Säule, die den Belmer Verband trägt – Stichwort Geselligkeit. Zusammen kegelt man, fährt gemeinsam an Himmelfahrt weg und organisiert ein alljährliches Herbstfest mit Programm und Tanz. Das bedeutet für Spellmeyer und sein Vorstandsteam aber auch viel Engagement. „Man muss ein Ohr für die 160 Mitglieder haben“, sagt Spellemeyer.

Die starke Präsenz der KAB ist auch einer lokalen Besonderheit in Belm zu verdanken. Dort gibt es seit 40 Jahren die Christliche Junge Gemeinde. Aus dieser karitativ tätigen Gruppe, die von jungen Menschen getragen wird, rekrutiert sich später oftmals der KAB-Nachwuchs. So bekomme man eine Altersdurchgängigkeit hin, sagt Spellmeyer. „Derzeit sind wir gut aufgestellt.“