Geschichte

Die ersten KAB-Gruppen im Osnabrücker Land entstanden in Borgloh (Bergbau), in Eversburg (Piesberg-Tagebau), dann auch in Oesede und Hagen (Stahlwerk). Pfarrer Tegeler gründete 1911 in Belm einen Arbeiterverein. Zu den Gründern zählten damals Theodor Gerding, Heinrich Lücke, Heinrich Osterhues, Josef Plümer und Franz Tillner.

Kaplan Bertelsmann wurde 1912 der erste Präses der KAB-Belm. Nach dem frühen Tod von Kaplan Bertelsmann übernahm der Nachfolger Kaplan Nölker das Präsesamt und förderte die Arbeit zusammen mit dem Vorsitzenden Franz Möllers. Am 26.August 1912 wurde die Fahne der KAB - die noch heute im Pfarrheim ausgestellt ist - geweiht.

Am 5.11.1933 fand die letzte im Protokollbuch verzeichnete Versammlung des katholischen Arbeitervereins statt. 15 Seiten sind aus dem Protokollbuch entfernt - nur aus damaliger Sicht verständlich -, damit der Gestapo nichts in die Hände fallen konnte.

1. Mai 1933 in der Lindenstraße in Belm

Nach dem Zusammenbruch der Nazi-Diktatur wurde im September 1948 durch Pfarrer Wübben die KAB-Belm wiederbegründet.
1. Vorsitzender war nach dem 2. Weltkrieg Josef Röwekamp. Vorsitzende in den Jahren 1948-1965 waren nach Josef Röwekamp noch Adolf Kuhlmann, Wilhelm Hanfeld und Friedrich Heermann.

Von 1965 bis 1981 war Josef Landwehr Vorsitzender der KAB-Belm, der in seiner Vorstandszeit besonderen Wert auf Bildungsarbeit legte.

In dieser Zeit wurde auch Pastor Heinrich Kreutzjans zum Pfarrer von Belm und Präses der KAB und KAB-Bezirkspräses ernannt und hat mit seinem Wirken Achtung und Anerkennung auf der Bezirksebene erlangt.

1982 übernahm Reinhold Spellmeyer den Vorsitz, unter seiner Leitung wurde die Werbung Jüngerer forciert.

Nach 12-jähriger Amtszeit von Reinhold Spellmeyer übernahm Michael Lagemann 1994 den Vorsitz. Nachdem Michael Lagemann 2002 zum Diözesanvorsitzenden gewählt wurde, wurde kein Vorsitzender mehr gewählt.


Verabschiedung von Michael Lagemann als Vorsitzenden der KAB Belm



Seitdem setzt sich  der Vorstand der KAB–Belm aus 2 oder mehr Mitgliedern zusammen, der von 1-2 KassiererInnen, 1-2 SchriftführerInnen, BeisitzerInnen und dem Präses ergänzt wird.

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