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Foodsharing-Begriffe

Foodsharer/Foodsaver: Sobald Du Dich bei foodsharing registriert hast, gehörst Du als Lebensmittelretter*in (Foodsharer) zur Community.

Als Foodsharer kannst Du Essenskörbe anbieten oder abholen, an foodsharing-Events teilnehmen und Lebensmittel zum Fairteiler bringen oder von dort mitnehmen.

Wenn Du als Foodsharer von Betrieben Lebensmittel retten möchtest, musst Du zwei weitere Schritte tun:
1. Du nimmst an einem foodsharing-Quiz teil.
2. Du absolvierst drei betreute Einführungsabholungen bei einem Betrieb.

Dann bist Du Foodsaver. Als Foodsaver handelst Du aktiv und freiwillig mit dem Ziel, gute Lebensmittel nicht in der Tonne enden zu lassen. Du wirst in Absprache mit anderen Foodsavern Lebensmittel von den kooperierenden Betrieben einsammeln und fair-teilen. Es ist natürlich sinnvoll und wünschenswert, wenn Du mit der Community in Kontakt stehst und an Events und Bezirkstreffen teilnimmst.

Falls Du Interesse an einem weiterreichenden Engagement hast, findest Du bei uns auch verantwortungsvolle Tätigkeiten, etwa als Mitglied einer Arbeitsgruppe, als Betriebsverantwortliche*r oder Botschafter*in. 

Fairteiler: Der Fairteiler ist wie ein „Umschlagplatz“ für Lebensmittel, zu dem Du Lebensmittel bringen und von dort gratis mitnehmen darfst. Als Fairteiler dient ein Regal und/oder ein Kühlschrank. Du findest unsere Fairteiler an gut zugänglichen Orten wie in privaten oder kommunalen Räumen, auf dem Uni-Gelände, in Vereinsräumen u. v. m. Die Fairteiler können auf unserer Plattform eingetragen und somit für alle Nutzer*innen auf einer Karte angezeigt werden.

Es gibt Fairteiler mit geregelten Öffnungszeiten und solche, die rund um die Uhr zugänglich sind.
Unsere Fairteiler-Regeln und -Voraussetzungen, etwa der Hygieneplan und die Verantwortlichkeit eines betriebsverantwortlichen Foodsavers sind in jedem Fall zu beachten.

Betriebe: Unsere kooperierenden Betriebe sind Bäckereien, Obst- und Gemüsehändler, Filialen von Supermärkten, Wochenmärkte, Restaurants, Kantinen, Cafés, Catering-Services, der Großhandel, Bauernhöfe u. v. m.

Für jede Kooperation mit einem Betrieb gibt es einen betriebsverantwortlichen Foodsaver. Außerdem kümmert er/sie sich um die Organisation zuverlässiger Abholungen. Wir sind bestrebt, das Tagesgeschäft der Betriebe so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Die Abholungen bei Betrieben werden daher im Vorfeld abgestimmt und vereinbart.

Die foodsharing-Kooperation ist nachhaltig und eine Win-Win-Situation. Die Betriebe können dabei ihre Lebensmittelabfälle und damit verbundene Entsorgungskosten reduzieren und bewusst ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung setzen.

Essenskörbe: Du kannst Deine eigenen überschüssigen Lebensmittel der lokalen foodsharing-Community anbieten und Lebensmittel bei anderen Community-Mitgliedern abholen. Über die Plattform könnt Ihr Kontakt aufnehmen, um die Übergabe zu organisieren.

Foodsharing an vielen Orten

Ca. 7.220 Kooperationen in  Deutschland, Österreich und der Schweiz sind in regelmäßigen Einsätzen unterwegs um Lebensmittel zu retten. Eine aktuelle Reportage des NDR von Essensrettern aus Kiel zeigt die Vielfalt ihrer Arbeit.

Klickt auf das Bild und schaut Euch das Video an.

Foodsharing in Belm

Nico Ackermann, Luca Schröder und Johannes Spellmeyer wollen auch in Belm Lebensmittel retten. Aus diesem Grunde haben sie sich zu Foodsavern bei foodsharing ausbilden lassen. Sie möchten in den nächsten Wochen ein Netzwerk gründen, wo sich Leute melden, die Interesse haben gerettet Lebensmittel abzunehmen. Mittelfristig könnte es dann auch einen Verteiler geben.

Wer Interesse hat mitzumachen oder noch Fragen hat spricht einen der drei an oder meldet sich bei Johannes unter 0170-673 0366.