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Nachmittag für ältere Mitglieder                                     17. Oktober 2019

Beginn des 2. Weltkrieges 1939 und Danzig heute

 

Beim Nachmittag für ältere Mitglieder berichtet Manfred Alber von einer Reise nach Danzig. In seinem Vortrag zieht er immer wieder Parallelen zum Danzig zu Beginn des 2. Weltkrieges. Im Anschluss kam es unter den 23 Teilnehmer zu einem angeregten Austausch.

Welttag für menschenwürdige Arbeit                           7. Oktober 2019

Menschenwürdige Arbeit sichtbar und wichtiger machen

Die KAB will gemeinsam mit anderen Gruppen an diesem Tag auf "gute Arbeit" aufmerksam machen. So haben sich auch in Belm 12 Mitglieder getroffen, um über menschenwürdige Arbeitsbedingungen zu sprechen, symbolhaft eine Kerze anzustecken und für die Solidarität mit den Arbeitnehmern in der ganzen Welt zu beten.

Anschließend hat man sich gemeinsam das soziale Drama "zwei Tage und eine Nacht" von den Brüdern Jean-Pierre und Luc Dardenne angesehen.

Zwei Tage und eine Nacht lang steht für Sandra alles auf dem Spiel: Die junge Frau hat nach ihrer ausgestandenen Depression nur ein Wochenende Zeit, ihre Arbeitskollegen davon zu überzeugen, auf ihre begehrten Bonuszahlungen zu verzichten und sich für sie und somit für ihren Verbleib im Unternehmen zu entscheiden. Unterstützung erfährt sie dabei von ihrem fürsorglichen Ehemann. In diesem Film geht es um unterschiedliche Lebensentwürfe, Schuldgefühle und Engagemant gegenüber den Mitmenschen und Kollegen.

Dieser tolle Film kann im Diözesanbüro ausgeliehen werden.

Männerbummel                                                          14. September 2019

Gemeinsam einen schönen Nachmittag verbringen

Bei herrlichem Wetter haben sich 12 Männer auf zu einer Wanderung durch das Nettetal nach Belm gemacht. Ein frisch Gezapftes zur Pause bei Knollmeyer's Mühle tat gut und motivierte zur 2. Hälfte der Wegstrecke. In Belm angekommen klang dieser Tag mit einem chinesischen Buffet aus.

Betriebsbesichtigung                                                          28. August 2019

Wie werden junge Menschen auf die Digtalisierung in der Arbeitswelt vorbereitet?

Besuch der Berufsbildenenschulen Brinkstraße

Die diesjährige Betriebsbesichtigung führte die KAB zu den Berufsbildenen Schulen (BBS) an der Brinkstraße. Die BBS bietet Aus- und Weiterbildungen in technischen Berufen an. 4600 Schüler werden in 240 Klassen und Kursen unterrichtet. Um die Unterrichtsversorgung und die Schulorganisation kümmern sich 150 Mitarbeiter/-innen. Die Schüler kommen überwiegend aus der Stadt und dem Landkreis Osnabrück. 

Als Schule für technische Berufe ist in der heutigen Zeit die Digitalisierung ein wichtiger Schwerpunkt im Unterricht. Zum einen, ist der Schulalltag mit vielen digitalen Lern- und Hilfsmitteln ausgestattet. Stefan Glindkamp, Lehrer für Mechatronik, betont, dass es diese Hilfsmittel schon an vielen Schulen gibt, an der BBS werden diese von den Schülern und Lehrern aufgrund ihrer technischen Berufsausrichtung auch sehr stark verwendet und immer weiter verbessert. Da können die Schüler z. B. mit ihren Handys auf die elektronische Tafeln zugreifen und das Tafelbild mitgestalten oder nach dem Unterricht, für Übungsaufgaben oder Organisatorisches über eine Lernplattform mit dem Lehrer und den Mitschülern kommunizieren. Selbst einen eigenen Youtube-Kanal hat die Schule. Dieses interaktive Lernen motiviert viele junge Menschen besonders, im Unterricht mitzuarbeiten.

Ein anderer Punkt ist die Digitalisierung als Unterrichtsschwerpunkt. Die Schule hat eine Fertigungsstraße, bestehend aus 14 verschiedenen Modulen, die jeweils mit aktueller Antriebs-, Steuerungs- und Robotertechnik ausgestattet sind. Dort können die Schüler, überwiegend diejenigen aus den Berufsgruppen der Mechatronik und Elektrotechnik, unterschiedlichste Aufgaben in Programmierung, Inbetriebnahme und Fehlersuche praktisch durchführen. Stefan Sayk, Fachberater für Industrie 4.0 an der Schule, erläutert, dass diese Fertigungsstaße die Basis ist, um Industrie 4.0 für die Schüler anschaulich zu erarbeiten. So wurde zum Beispiel in Zusammenarbeit mit den Berufsbildenen Schulen Schölerberg, die einen kaufmännschem Schwerpunkt haben, die Anlage modellhaft mit einer Betriebsorganisationssoftware (wie bspw. SAP) vernetzt, so dass Bestellungen von Produkten, die auf der Anlage gefertigt werden sollen, direkt aus dem Internet möglich sind oder Materialbestände im Lager der Fertigungsanlage direkt nachbestellt werden können.

Alle Teilnehmer hat der Besuch an der BBS begeistert und man war erstaunt, wie dicht an der Realität das große Thema Digitalisierung für die Schüler veranschaulicht und bearbeitet wird.